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Finanzierung

Sie suchen eine Finanzierung für Ihre Immobilie? Dabei spielt die richtige Herangehensweise eine wichtige Rolle. Denn nicht nur die Kapitalmarktsituation, nein, gerade auch Ihre private, berufliche und perspektivische Situation sind wichtige Indikatoren auf der Suche nach dem richtigen Finanzierungsmodell für Sie. Beachtet man ein paar Grundregeln, dann ist die passende Immobilienfinanzierung erfolgreich zu gestalten. Wie Immobilienkäufer und Bauherren dabei am besten vorgehen, haben wir für Sie in den „ 8 goldenen Regeln“ für das richtige Immobiliendarlehen zusammengefasst:

1. Gute Beratung ist unerlässlich

Sicherlich kann man im Internet einiges über Immobiliendarlehen erfahren und sich diesbezüglich schlaumachen – man bekommt einen ersten Überblick. Doch langjährige Berufserfahrungen oder persönliche Empathie kann nur ein persönliches Gespräch mit einem Baufinanzierungsspezialisten erbringen. Gerne vermitteln wir Sie deshalb an externe Finanzierungspartner, die Sie individuell und nachhaltig über die richtige Darlehensform für Sie aufklären.

2. Vergleichen Sie die Zinsen bei Immobiliendarlehen

Ihre Hausbank sollte in Fragen der Immobilienfinanzierung stets Ihr erster Ansprechpartner sein. Hier kennt man Sie und hier vertraut man sich. Doch trotz eines guten Kontakts zu Ihrem Berater ist ein Marktvergleich sinnvoll. Häufig findet man Angebote mit günstigeren Konditionen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Eckdaten (Tilgung, Zinsbindung etc.) vergleichbar sind, denn diese bestimmen i. d. R. die effektive Zinslast.

3. Wählen Sie die für Sie ideale Tilgungsquote aus

Grundsätzlich sind höhere Tilgungsraten zu empfehlen. Je höher die Tilgung, desto schneller sind Sie schuldenfrei, aber desto höher fallen auch die monatl. Raten aus. Verlieren Sie dabei jedoch auf keinen Fall Ihre persönliche finanzielle Machbarkeitsgrenze aus den Augen. Kalkulieren Sie auch unvorhersehbare Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Schwangerschaft etc. ein. In Niedrigzinsphasen sollten Sie auf jeden Fall eine eher höhere Tilgungsquote vereinbaren.

4. Wählen Sie die richtige Zinsbindungsfrist

Eine weitere wichtige Stellschraube beim Immobiliendarlehen ist die Zinsbindungsfrist. Diese kann je nach Kredit aufgrund der meist recht langen Laufzeiten unterschiedlich bzw. nicht festgeschrieben sein. Grundsätzlich gilt: In Niedrigzinsphasen sollten Sie eher eine lange Zinsbindungsfrist wählen, um sich günstige Zinsen auch für die Zukunft zu sichern. Ist das Zinsniveau dagegen hoch, kann sich die Entscheidung für eine kurze Sollzinsbindung als sinnvoller erweisen.

5. Nutzen Sie Sondertilgungen

Sollten Sie während der Laufzeit eines Immobiliendarlehens in die glückliche Situation kommen, etwas Geld „überzuhaben“, so kann es sinnvoll sein, diese Geld in die Tilgung des Darlehens zu stecken. So können Sie u. U. das Darlehen schneller ablösen und schuldenfrei werden. Sollten Sie jedoch keine Sondertilgungen mit Ihrer Bank vereinbart haben, so verlangt die Bank meist eine Entschädigung, da ihr hierdurch Einnahmen (Zinsen) entgehen. Diesen Fall gilt es zu vermeiden.

6. Beachten Sie weitere Kosten beim Immobiliendarlehen

Zusätzlich zu den Kaufnebenkosten (z. B. Grunderwerbsteuer, Notar, Makler etc.) können als weitere Kosten beim Immobiliendarlehen noch die sogenannten Bereitstellungszinsen anfallen. Hat die Bank Ihren Kreditantrag bewilligt, muss sie die entsprechende Darlehenssumme zur Auszahlung bereithalten. Leider kann es insbesondere beim Bau einer Immobilie aber schnell zu Verzögerungen kommen, sodass Sie den Darlehensbetrag nicht abrufen können. Die meisten Banken sind bereit, eine gewisse Verzögerung hinzunehmen, sollten Sie aber auch nach mehreren Monaten das Darlehen noch nicht in Anspruch genommen haben, verlangt die Bank oft Bereitstellungszinsen. Achten Sie daher vor Vertragsabschluss darauf, ab welchem Zeitpunkt Bereitstellungszinsen fällig werden und wie hoch diese ausfallen.

7. Setzen Sie Ihr Eigenkapital richtig ein

Generell ist bei den meisten Banken auch eine Vollfinanzierung möglich, d.h. der gesamte Kaufpreis einer Immobilie (o. Kaufnebenkosten!) wird durch das Darlehen abgedeckt. Wir möchten Ihnen jedoch von diesem Modell abraten, da das Risikopotential extrem hoch ist und es außerdem höhere Zinsen nach sich zieht. In vielen Fällen ist es sinnvoll, Eigenkapital mindestens in der Höhe der Kaufnebenkosten, besser mehr, zu nutzen. Bringen Sie deshalb bestenfalls Eigenkapital mit ein. Experten raten zu einer Eigen-/Fremdkapital-Quote von mind. 20:80

8. Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten

Die von uns empfohlen (freien) Finanzierungspartner können auf Angebote von bis zu 350 Kreditgebern bzw. Geldinstituten zurückgreifen, sodass meist recht zügig das passende Kreditangebot für Sie gefunden wird. Zusätzlich können die Berater Ihnen alternative Finanzierungsmodelle und Fördermöglichkeiten aufzeigen und bei Detailfragen weiterhelfen.

Möchten Sie sich im Zuge des Erwerbs einer Immobilie unverbindlich bzgl. der Finanzierungsmöglichkeiten beraten lassen, so kontaktieren Sie uns bitte hier.

Wir empfehlen Ihnen gerne kompetente Finanzierungspartner, mit denen wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten.